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Nachhaltigkeit

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Der Schutz unserer Umwelt liegt uns sehr am Herzen und die grosse Nachfrage nach umweltverträglichen Produkten hat bereits viele Textilhersteller dazu gebracht, nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden ins Sortiment aufzunehmen. Im globalen Markt sind einheitliche Standards allerdings noch wenig verbreitet und eine Vielzahl unterschiedlicher Zertifikate orientiert sich mehr am Marketing als an unserer Umwelt.

Um Ihnen eine Orientierung beim Kauf zu bieten, haben wir auf dieser Seite einige Infos zu Materialien und Zertifikaten zusammengetragen und den umweltfreundlichsten Artikeln im Underwear-Shop ein Nachhaltigkeits-Label angehängt. Details zum Umweltschutz-Engagement der Markenhersteller und der Umweltverträglichkeit einzelner Artikel finden Sie in den Produktbeschreibungen.

 

Bio-Baumwolle

Als Bio-Baumwolle oder englisch Organic Cotton bezeichnet man genetisch nicht modifizierte Baumwolle, die ohne synthetische Chemikalien hergestellt wurde. In der Produktion sind nur biologisch zertifizierte Dünger oder Pestizide erlaubt. Bio-Baumwolle kommt zum grössten Teil aus Indien (>50%), China, der Türkei und Kirgisistan. Obwohl der Markt jährlich um 50% wächst, umfasst Bio-Baumwolle erst knapp 2% der globalen Baumwollproduktion.

Da Baumwolle weltweit 2.5% des Ackerlandes bedeckt und zur Produktion mehr Pestizide verwendet als jede andere Kulturpflanze, ist nicht biologische Baumwolle erheblich an Luft- und Wasserverschmutzung und an der Zerstörung natürlicher Ökosysteme beteiligt. Punkto Umweltgift erscheint Bio-Baumwolle als ideale Lösung, doch aufgrund der geringeren Ernteerträge pro Tonne Baumwollfaser wird in biologischer Anbaumethode wesentlich mehr Fläche und mehr Wasser benötigt, was in trockenen Gebieten auch nicht unterschätzt werden sollte.

Die Nachfrage nach Bio-Baumwolle übersteigt zurzeit das Herstellvolumen und so werden viele Produkte auch mit einer Mischung aus biologischer und nicht biologischer Produktion erzeugt. Einige hochwertige Garne wie z.B. die langfaserige Pima-Baumwolle lassen sich zudem nur schwer rein biologisch erzeugen.

 

Tencel: Textilien aus Holz

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und die Lyocellfaser, die vorwiegend aus Zellulose von schnell wachsenden Eukalyptusbäumen gewonnen wird, kann demzufolge als nachhaltig bezeichnet werden. Trotz dem natürlichen Rohstoff gilt Lyocell als Chemiefaser, da die Zellulose mit einer nicht toxischen, aber hautreizenden Chemikalie gelöst werden muss. In einem geschlossenen Kreislauf unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsmassnahmen, ist die Produktion jedoch relativ umweltfreundlich und verbraucht zudem viel weniger Wasser als Baumwolle.

Die Lyocell-Faser ist unter dem Markennamen TENCEL™ bekannt und ist, meist als Anteil eines Mischgewebes, in diversen Produkten von Calida, Jockey und Hanro enthalten.

Calida Natural Micro verwendet Lyocell in Kombination mit Meeresalgen: Herren-UnterwäscheHerren-Shirts

Weitere Produkte mit Tencel-Anteil: Herren-Tencel-Unterwäsche, Herren-Tencel-Shirts, Damen-Tencel-Unterwäsche, Damen-Tencel-Oberteile

 

Repreve: Textilien aus recyceltem Plastik

Milliarden Plastikflaschen landen jährlich auf Müllkippen oder direkt im Meer. Repreve ist eine neue Textilfaser, die aus recyceltem Plastik gewonnen wird. Auf diese Weise wird im Vergleich zu herkömmlichen Chemiefasern viel Öl und Energie gespart und Abfall sinnvoll wieder verwendet. Die dauerhafte und wasserabweisende Faser eignet sich besonders gut für Outdoor Fashion und Bademode. Eine weitere Polyamid-Faser aus recyceltem Plastik ist unter dem Namen Econyl bekannt.

Nachhaltige Beachwear der Marken Puma, Sloggi, HOM und Jack & Jones finden Sie hier: Recycelte Bademode für Herren, Recycelte Bademode für Damen

 

Max Havelaar Fairtrade

Die 1992 von Schweizer Hilfswerken gegründete Max Havelaar-Stiftung ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für fairen Handel und ökologische Produktion einsetzt. Im Vordergrund steht bei Max Havelaar der Mensch bzw. menschenwürdige Arbeitsbedinungen. Ökologische Standards werden bei der Zertifizierung der Betriebe ebenfalls berücksichtigt. Rein biologische Produktion ist bei vielen Baumwollkooperativen Standard, aber nicht bei allen zwingend.

In der Bio-Cotton-Linie von ISA Bodywear finden Sie Max Havelaar-zertifizierte Bio-Baumwolle zu Fairtrade-Bedingungen: Herren-Unterwäsche, Herren-Shirts, Herren-NachtwäscheDamen-Unterwäsche, Damen-Shirts

 

Made in Green by OEKO-TEX®

Das OEKO-TEX®-Label "Made in Green" kennzeichnet schadstoffgeprüfte Materialien, die in umweltfreundlichen Betrieben unter sozial verantwortlichen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Über eine Etikette mit QR-Code lassen sich bei einigen Artikeln das Herstellland und die Fabrik zurückverfolgen. Der genaue Standard der Umweltfreundlichkeit und Sozialverträglichkeit ist indes nur schwer eruierbar. Für das Zertifikat ist beispielsweise keine biologische Produktion vorgeschrieben. Dennoch ist eine Nachverfolgbarkeit der gesamten Lieferkette ein wichtiger Schritt, um generell Standards vom Rohstoffgewinn bis zur Verpackung durchzusetzen.

Calida ist seit 2016 mit dem Label "Made in Green" von OEKO-TEX® zertifiziert: Herren-Unterwäsche. Herren-T-Shirts

 

Better Cotton Initiative

BCI betreibt Aufklärungsarbeit bei Farmern, um diese für ökologische Aspekte wie sinnvollen Pflanzenschutz, massvollen Wasserverbrauch, Bodengesundheit, Biodiversität, menschenwürdige Arbeit und effektives Management zu sensibilisieren. In der Liste der BCI-zertifizierten Partner finden sich bereits viele Weltmarken wie z.B. Jack & Jones, Jockey, Puma, Levis etc. BCI-Formulare verlangen beispielsweise, dass Arbeiter beim Umgang mit Pestiziden Handschuhe tragen und Gifte nur an geeigneten Orten lagern, verbietet aber nicht grundsätzlich den Einsatz umweltschädigender Mittel. Von Bio ist BCI noch weit entfernt. Auch Farmer, die Gentech-Baumwolle einsetzen, können sich von BCI zertifizieren lassen. Dennoch ist die Better Cotton Initiative ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft.

 

Cradle to Cradle: Kompostierbare Textilien

Calida hat mit der Produktlinie 100% Nature vollkommen biologisch abbaubare Stoffe lanciert, die man nach Ende der Lebensdauer nicht im Müll entsorgen, sondern im Garten kompostieren kann. Der biologische Kreislauf zur Müllvermeidung ist an sich eine gute Idee, doch wer erinnert sich nach 10 Jahren noch daran, welches ausgeleierte T-Shirt nun kompostierbar ist und welches nicht? Wir halten den Ansatz für wenig praktikabel, verleihen den Calida 100% Nature Artikeln aber dennoch unser Nachhaltigkeitslabel für die Verwendung ökologisch produzierter Stoffe.

Theoretisch sind alle Naturfasern biologisch abbaubar. Der Grund, warum man trotzdem normale T-Shirts nicht kompostieren sollte, sind giftige Farben, Polyesternähte oder andere Applikationen.

Calida 100% Nature: Herren-UnterwäscheHerren-T-Shirts

Calida Natural Skin: Damen-Unterwäsche, Damen-Oberteile

 

 

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